Arbeitsplatz mit Dokumenten und Stift bei der Planung

Das Briefing, das Studios und Hosts wirklich brauchen

Zu knappe Briefings erzeugen austauschbare Spots. Zu lange erdrücken die Stimme der Sendung. Hier ein Gerüst, das in der Praxis funktioniert.

Beginnen Sie mit dem einen Satz, den Hörerinnen und Hörer mitnehmen sollen. Nicht die Markengeschichte, nicht die Feature-Liste – der eine Satz. Daraus leiten sich Spotlänge und Betonung ab.

Listen Sie danach klar auf, was gesagt werden muss (Preisaktion, URL, Rechtsdisclaimer) und was vermieden werden soll (Vergleiche, Gesundheitsclaims, Konkurrenznennungen). Hosts danken für diese Grenzen.

Geben Sie zwei bis drei Hörbeispiele aus der Sendung an, deren Ton Sie mögen. So vermeiden Sie, dass der Spot in einer anderen Stilwelt landet als die Episode.

Zum Schluss: Deadlines für Textfreigabe, Sprecherauswahl und technische Lieferung. Audio-Kampagnen scheitern selten an Kreativität – häufiger an einem fehlenden Freigabetermin drei Tage vor Ausspielung.

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